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Linux als Fileserver - 02/11/2004 17:56 Hallo Leute,

ich wollte mal das Thema Fileserver anschneiden, weil ich seit ein paar Tagen auf der Stelle trete. Ich weiß zwar, daß Netz ist angeblich voll von diesem Thema, aber ich finde trotzdem keine Antwort auf mein Problem.

Ich habe mir einen PII 233Mhz hingestellt und drei Festplatten rein gesteckt. Nun, eine für mein System (4,3G (SuSE Linux 8.0 prof.), eine für Daten (8,4G (NTFS Partition) und eine für weiteres (40G (NTFS Partition).

Installiert habe ich eben SuSE 8.0 als Minimalsystem ohne Grafische Oberfläche mit dem Samba-Paket.

Meine Idee ist, das der Fileserver nur die Daten für Windows Rechner zur Verfügung stellt. Klar, Samba muß her ! Soweit so gut.

Ich habe es soweit gebracht, daß der Linuxrechner bereits in der Netzwerkumgebung ist und kann auch schon in das Home Verzeichnis.

Aber welche Einträge sind dazu in der smb.conf notwendig, damit der Linuxrechner auch die Datenfestplatten ohne große Fragen im Netzwerk frei gibt ?

Ich mußte auf den Rechner SuSE 8.0 installieren, da ich glaube, daß alles andere schon zuviel für ihn wäre. Ich habe außerdem noch die Version 8.2 und 9.1 hier bereit, falls es damit besser gehen würde.

Über Tips und Tricks wie ich das Pferd schaukle, wäre ich dankbar.


Gruß Thomas
Probleme sind dazu da sie zu lösen !
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Re: Linux als Fileserver - 02/11/2004 18:23 Hallo Leute,

ich wollte mal das Thema Fileserver anschneiden, weil ich seit ein paar Tagen auf der Stelle trete. Ich weiß zwar, daß Netz ist angeblich voll von diesem Thema, aber ich finde trotzdem keine Antwort auf mein Problem.

Ich habe mir einen PII 233Mhz hingestellt und drei Festplatten rein gesteckt. Nun, eine für mein System (4,3G (SuSE Linux 8.0 prof.), eine für Daten (8,4G (NTFS Partition) und eine für weiteres (40G (NTFS Partition).


Du kannst mit Linux lediglich lesend auf NTFS-Partitionen zugreifen, es
besteht kein Grund dafuer, diese Partitionen als NTFS zu formatieren.
Du haettest hier ruhig ein ext2/3 oder raiser-fs waehlen koennen.


Installiert habe ich eben SuSE 8.0 als Minimalsystem ohne Grafische Oberfläche mit dem Samba-Paket.

Meine Idee ist, das der Fileserver nur die Daten für Windows Rechner zur Verfügung stellt. Klar, Samba muß her ! Soweit so gut.

Ich habe es soweit gebracht, daß der Linuxrechner bereits in der Netzwerkumgebung ist und kann auch schon in das Home Verzeichnis.

Aber welche Einträge sind dazu in der smb.conf notwendig, damit der Linuxrechner auch die Datenfestplatten ohne große Fragen im Netzwerk frei gibt ?


Wie bereits gesagt, bisher kannst du nur lesend sicher auf NTFS-
Partitionen zugreifen. Schreibend geht nur, wenn die groesse der Datei
beim Schreibvorgang nicht geaendert wird (sprich du aenderst ein paar
Bytes, aber die groesse bleibt die gleiche). Aber das ist alles in einer
Experimentier-Phase, ich wuerde mich nicht darauf verlassen, genauso
gut koennten die Daten dadurch zerstoert werden.
I.d.R. sieht eine Freigabe wie folgt aus:

Code:

  &#91;public&#93;    comment = Public    path = <pfad_zur_freigabe>    public = yes    writeable yes    printable no    guest ok yes




Ich mußte auf den Rechner SuSE 8.0 installieren, da ich glaube, daß alles andere schon zuviel für ihn wäre. Ich habe außerdem noch die Version 8.2 und 9.1 hier bereit, falls es damit besser gehen würde.

Über Tips und Tricks wie ich das Pferd schaukle, wäre ich dankbar.


Das steht allerdings auch alles in der Manpage:
http://www.freebsd.org/cgi/man.cgi?query=smb.conf&apropos=0&sektion=0&manpath=FreeBSD+5.2.1-RELEASE+and+Ports&format=html

Dashier hat mir google ausgeworfen :wink:
http://www.linuxhaven.de/dlhp/HOWTO/DE-Samba-HOWTO.html
http://www.math.temple.edu/computing/samba.html
http://gertranssmb3.berlios.de/
http://teamunix.de/howto/samba.php
http://us3.samba.org/samba/docs/man/Samba-HOWTO-Collection/


Gruß Thomas


mfg
cu
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Re: Linux als Fileserver - 02/11/2004 18:41 Erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
Endlich mal einer der Verständis für einen Anfänger hat !

Wenn ich die Partition ändern muß bringt mich das vor neue Probleme, denn meines wissens müssen dazu erst einmal die Daten von den Festplatten runter. Oder irre ich mich da ? Das wäre bei 8 GB nicht das Problem, aber bei 23 GB, die auf der 40er sind schon. Aber das ist ja meine Sorge.

Wenn ich eine ext2/3 oder raiser-fs Partition erstelle hat Windows dann Probleme beim lesen und schreiben via Netzwerk ?

Gruß Thomas
Probleme sind dazu da sie zu lösen !
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Re: Linux als Fileserver - 02/11/2004 18:52 Erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
Endlich mal einer der Verständis für einen Anfänger hat !

Wenn ich die Partition ändern muß bringt mich das vor neue Probleme, denn meines wissens müssen dazu erst einmal die Daten von den Festplatten runter. Oder irre ich mich da ? Das wäre bei 8 GB nicht das Problem, aber bei 23 GB, die auf der 40er sind schon. Aber das ist ja meine Sorge.


Das sollte erstmal, hoffe ich, nicht das Problem sein. Wie gesagt, du
kannst lesend auf diese Partitionen zugreifen. D. h. du kannst dein
Samba erst einmal so einrichten, dass du lesend auf diese Partitionen
vom Netzwerk aus zugreifen kannst. Dann hast du die Moeglichkeit, die
Daten kurzzeitig auf einem anderen Rechner unterzubringen (oder zu
brennen). Vielleicht kennst du auch jemanden, der eine externe Platte
hat, auf der du die Daten kurzzeitig zwischenspeichern kannst. Evtl.
kann Partition Magic die Partition konvertieren, das kann ich dir aber
nicht sagen, da ich sowas noch nie machen musste.


Wenn ich eine ext2/3 oder raiser-fs Partition erstelle hat Windows dann Probleme beim lesen und schreiben via Netzwerk ?


Das ist kein Problem, denn darum kuemmert sich Samba.


Gruß Thomas


mfg
cu
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Re: Linux als Fileserver - 02/11/2004 20:52 Hallo,

würde das Ganze auch mit einer FAT 32 gehen.
Denke gerade dran, falls ich die Platte mal bei völligen Stillstand schnell in einen Windows Rechner schieben will.

Ansonsten wäre denn welche Linux Partition besser ?

ext2, ext3 oder fsreiser (welche es bei Partition Magic nicht gibt).

Gruß Thomas
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Re: Linux als Fileserver - 02/11/2004 20:57 Hallo,

würde das Ganze auch mit einer FAT 32 gehen.
Denke gerade dran, falls ich die Platte mal bei völligen Stillstand schnell in einen Windows Rechner schieben will.


Das koennte man machen, obwohl das natuerlich nicht optimal ist. Auch
sind dann die Groesse einer Datei auf 4GByte beschraenkt.


Ansonsten wäre denn welche Linux Partition besser ?

ext2, ext3 oder fsreiser (welche es bei Partition Magic nicht gibt).


Ich kenne reiserfs nicht, da ich es noch nie genutzt habe. Aber aus
anderen Foren kann ich nur sagen, dass es wohl sehr gut sein soll.
Ansonsten wuerde ich zu ext3 tendieren, da du hier ebenfalls die
Journalling-Funktionalitaet zur Verfuegung hast. ext3 ist abwaerts-
kompatibel zu ext2.


Gruß Thomas


mfg
cu
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