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Bootloaderkonfiguration bei SuSE 9.1 - 26/12/2005 09:02 Hallo,

zunächst einmal congratulations zum neuen Design und vielen Dank für die guten Wünsche vom weihnachtlich geschmückten Tux!

Ich bleibe der ewige newbie, auch wenn es mir gelingen sollte, noch etwas älter zu werden. Bei mir sind angesiedelt auf hda 1 Windows, auf hda3 SuSE 9.1 und auf hdb2 Kanotix, ein Knoppix-Derivat, mit dem ich mich zuletzt am meisten beschäftigt hatte. Letzteres ließ ich (Praeteritum!) von einer eigens erstellten Bootdiskette starten. Meine Dummheit, ich ließ die Diskette im Rechner stecken. Und meine Frau, die anderes mit dem Rechner vorhatte, zog beim nächsten Mal während des Bootvorgangs die Diskette heraus. nun ruht die schöne Debianwelt einsam und verlassen auf der zweiten Festplatte. Ich würde nun gerne Kanotix der bestehenden GRUB-Konfiguration hinzufügen, aber graphisch, wenn's geht.

Bisher sieht das per System, YaST2, so aus: Linux ist Standard, Typ: Image, Image/Gerät: (hd0,2)boot/vmlinuz (/dev/hda3,root=/dev/hda3). Es folgt Windows, Typ: Andere, Image/Gerät: (hd0,0) (/dev/hda1). Dann Diskette, Typ: Andere, Image/Gerät: (fd0) (/dev/fd0). Und Failsafe, Image: Image, Image/Gerät: (hd0,2)/boot/vmlinuz (dev/hda3,root=/dev/hdaw3).

Ich habe nun versuchsweise spielerisch Kanotix hinzugefügt. Für euch ist das kleines Einmaleins, für mich das Wunder der Weihnacht. Nach "Hinzufügen" kommt dann: "Soll der gewählte Abschnitt 'Linux' geklont werden, statt einen neuen leeren Abschnitt hinzuzufügen?" Meine nutige Entscheidung: "Nein". Dann kommt die nächste Graphik: Option: Name des Abschnitts, Wert: section 1. In der zweiten Zeile dann Option: Typ des Abschnitts, Wert: Image. Weitere Zeilen beinhalten dann noch root, kernel, initrd. Die erste Zeile war markiert. Ich habe dann weiter mutig auf "Bearbeiten" gedrückt. Da wurde es dann streng fachlich, z.B. "Chainloader" abgefragt. Windows - das weiß ich zufällig - hat bei mir 1+, aber was das ist, I don't know. Das war aber nur die erste Klippe. Ich habe dann also ganz vorsichtig immer "Zurück" gewählt. Und siehe da, ein zweites Weihnachtswunder, alles funktionierte wie zuvor.

Also wer hilft aus und ist mit der Alzheimer-Problematik in groben Zügen vertraut? Aber ganz langsam und möglichst möglichst unter Verwendung der graphischen Lösung mit YaST2.

Also viel Freude mit meinem Beitrag. Da Weihnachten fast schon "gegessen"ist, bleibt mir nur noch, euch einen guten Rutsch und alles Gute fürs Neue Jahr zu wünschen

M.K., newbie auf ewig
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Re:Bootloaderkonfiguration bei SuSE 9.1 - 27/12/2005 22:13 Hallo newbie,

ich finde es durchaus gut, wenn auch für Konfigurationen grafische Werkzeuge vorhanden sind, aber ich bin mir garnicht sicher, ob sich Dein Problem mit YAST wirklich einfacher lösen läßt...

Schau Dir mal mit einem Editor deines Vertrauens unter einem funktionerenden Linux-System folgende Datei an:

/boot/grub/menu.list
-----------------------

Dort sollten einige Einträge wie dieser (Ubuntu auf meinem Rechner) vorhanden sein:
-----------------------------------------------------------------
title Ubuntu, kernel 2.6.12-9-386
root (hd0,2)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.12-9-386 root=/dev/hda3 ro quiet splash
initrd /boot/initrd.img-2.6.12-9-386
savedefault
boot

Die 1. Zeile ist lediglich der Name, der im Bootmenü angezeigt wird.

Die 2. Zeile zeigt auf den Ort der Partition. Die erste Ziffer bezeichnet die Festplatte, beginnend bei 0 für die erste Festplatte. Die zweite Ziffer bezeichnet die Partition, ebenfall beginnend bei Null. Die dritte primäre Partition ist in diesem Fall also die 2.

Die 3. Zeile ruft den passenden Kernel mit weiteren Optionen auf. Wie der Kernel genau heißt, kannst Du herausfinden, indem Du mit einem funktionierenden Linux-System auf die Kanotix-Partition schaust.

Die 4. Zeile ruft das passende Init-System auf. Auch hier mußt Du wieder schauen, wie der Name genau lautet.

Die Änderung in der Datei menu.list kannst Du nur mit root-Rechten durchführen!

Viel Erfolg,

nosea
I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by ...
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Re:Bootloaderkonfiguration bei SuSE 9.1 - 27/12/2005 22:41 Hallo NoSea,

vielen Dank für den Hinweis! Dann werde ich mich doch einmal bemühen müssen, zu einem Editor Vertrauen aufzubauen. Beim Anschauen kann ja noch nichts passieren. Aber das nehme ich erst in Angriff, wenn ich von einer Reise zurück bin, die ich in den nächsten Tagen antrete. Vorher habe ich viel zu tun, weil ich bei amnesty international für die Nachrichtenauswertung der Bolivien-Koordination - www.ai-bolivien.de - zuständig bin. Und da ist man dann besorgt, durch eine falsche Tastenbewegung das noch funktionierende System - SuSE 9.1 - aus dem Tritt zu bringen. Über Windows gehe ich ja seit langem nicht mehr ins Internet.

Allen, die das lesen, einen guten Rutsch
und ein glückliches Neues Jahr

wünscht newbie
Es gibt nichts Gutes - außer man tut es. (Erich Kästner)
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Nun weiß ich endlich, was ein Editor ist - 16/01/2006 23:25 Hallo NoSea,

eigentlich hätte ich diesen Beitrag mit "Auch die ältesten Esel sind noch lernfähig" überschreiben müssen. Bisher konnte ich das Wort "editor" nur mit dem Verlagswesen in Verbindung bringen. Während unseres Kurzurlaubs habe ich dann angestrengt nachgedacht, zu was ein Editor, in diesem Fall "Kate", sonst noch gut sein könnte. Und wer hätte es für möglich gehalten? - Ich normalerweise selbst bestimmt nicht -: Schon binnen weniger als 24 Stunden nach meiner Rückkehr von unserer Reise gelang es mir, dank Deiner Hinweise das versenkte Kanotix zum Leben zu erwecken und bei SuSE ins GRUB-Menü formgerecht einzubinden.

Am 25. Januar bin ich unabkömmlich. Aber vielleicht schaffe ich es, am 8. Februar eine Runde im Brauhaus auszugeben.

Y con saludos cordiales
M.K. alias newbie
Es gibt nichts Gutes - außer man tut es. (Erich Kästner)
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Re:Nun weiß ich endlich, was ein Editor ist - 17/01/2006 10:27 Hallo newbie,

man lernt (hoffentlich) nie aus...

Editoren benutzt man u.a. weil sie den Code, sprich den Inhalt einer Datei unberührt lassen. Im Gegensatz dazu fügen andere Programme wie Textverarbeitungen dem Code teilweise Formatierungen für Schritz, Absatz, etc. hinzu.

Das Dumme ist nur, das die Datei dadurch nicht mehr korrekt von dem Originalprogramm gelesen werden kann, und damit unbrauchbar ist.

Darüber hinaus haben guten Editoren natürlich auch andere Vorteile wie Syntax-Hervorhebung, um sich z.B. in HTML-Dateien oder in Quellcode von Programmdateien besser zurechtzufinden.

Gruß,

NoSea
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Re:Nun weiß ich endlich, was ein Editor ist - 17/01/2006 15:47 NoSea schreibe:


Darüber hinaus haben guten Editoren natürlich auch andere Vorteile wie Syntax-Hervorhebung, um sich z.B. in HTML-Dateien oder in Quellcode von Programmdateien besser zurechtzufinden.

Und manche können sogar Kaffee kochen...
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