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Re: Linux als Fileserver - 02/11/2004 21:47 Hallo,

danke für die schnelle Hilfe ! Ich werde das ganze jetzt mal angehen.....das kann dauern

Gruß Thomas
Probleme sind dazu da sie zu lösen !
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Re: Linux als Fileserver - 02/11/2004 22:01 Hallo,

zum Thema Dateisystem würde ich vorschlagen, nimm ext3. Hat den einfachen Grund, daß die meisten Linuxe/Unixe damit klarkommen, falls Du das Teil mal - warum auch immer - in einen anderen Rechner stecken mußt. reiserfs ist sicherlich von der reinen Performance sehr gut, aber halt nicht in allen Systemen implementiert (zumindest nicht standardmäßig).

ext2 würde ich nicht nehmen, da es keine Journaling-Funktionen hat, und die Reparaturzeiten bei Fehlern auf der Platte doch sehr lang werden können.

Von FAT32 kann ich nur ganz dringend abraten, es gibt wohl kaum ein Dateisystem, das so anfällig ist (verlorene Cluster....). Außerdem ist, wie bereits gesagt, die Dateigröße auf 4GB beschränkt, und auch die maximale Größe der Partition als solches ist auf 32GB begrenzt! FAT32 = 32GB (auch wenn der von MS gewählte Name sicher nichts mit der Größe zu tun hat).

Auf das Konvertieren von Partitionen mittels Tools (PM oder ein anderes) würde ich verzichten, wenn es sich vermeiden läßt. Es kann gut gehen, muß aber nicht immer... Lieber die Daten auf einen anderen Datenträger kopieren, z.B. auf einen anderen Rechner und diesen Rechner dann später ans Netz klemmen und die Daten zurückschießen.

Übrigens interessiert es einen Windows-Client nicht die Bohne, welches Dateisystem die freigegebene Partition hat, da er davon nichts mitbekommt (zumindest nicht wirklich). Er sieht lediglich einen Server und eine freigegebene Partition. Samba stellt eine Partition zur Verfügung, die Windows-Kiste glaubt es existiert ein Windows-Server und übergibt diesem beim Schreiben die Daten. Beim Lesen funktioniert das Ganze dann umgekehrt.

Ciao,

NoSea
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Re: Linux als Fileserver - 17/11/2004 18:59 Hallo Leute,

las erstes möchte ich mich einmal für Eure Hilfe bedanken.
Dieses Forum ist spitze !
Zwar habe ich den Eindruck, es ersetzt irgendwie die Mailingliste, aber ich finde Probleme via Forum zu lösen einfach übersichtlicher.


Wie im Thema erwähnt, funktioniert nun mein Fileserver !
Ich habe mir kurzer Hand eine 160GB Festplatte gekauft und die Daten vom Server dort hin kopiert. So konnte ich wunderbar experimentieren.
Außerdem kann man ja eh nie zu wenig Speicher haben !

Anschließend habe ich eine ext 3 Partition verwendet.
Dabei wurde der Ordner "Lost&Found" erstellt.
Wer kann mir sagen was es damit auf sich hat ?

Gruß Thomas
Probleme sind dazu da sie zu lösen !
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Re: Linux als Fileserver - 17/11/2004 20:14 Hallo,

bei diesem Ordner handelt es sich - wie es der Name schon vermuten läßt - um einen Ordner, in dem "verlorengegangene Dateien gespeichert werden :wink:

Wenn die Kiste mal abschmiert, wird beim nächsten Neustart des Rechners durch fsck (file system consistency check) eine Überprüfung des Dateisystems durchgeführt. Sollten dabei irgendwelche Fehler im Dateisystem auftreten, werden die entsprechenden Dateien nicht einfach gekickt, sondern in das Verzeichnis lost+found gespeichert.

Ciao,

NoSea
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Re: Linux als Fileserver - 18/11/2004 18:54 Ich habe mir einen PII 233Mhz hingestellt und drei Festplatten rein gesteckt. Nun, eine für mein System (4,3G (SuSE Linux 8.0 prof.), eine für Daten (8,4G (NTFS Partition) und eine für weiteres (40G (NTFS Partition).

Auch wenn das hier inhaltlich nicht ganz der richtige Ort ist (aber sich auf den thread bezieht) möchte ich hier noch kurz eine andere Lösung aufzeigen -->> http://www.eisfair.org. Ein absolut minimalistisches System, ohne graphische Oberfläche, man braucht aber auch keine speziellen Linuxkenntnisse !! Und gerade auf o.g. (älteren) HW absolut geeignet, da kein unnötiger Ballast mit installiert. (Und sauschnell in der Installation: Basis/File/Web/Mail <= 10min, dann läuft die Kiste ... )
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