NoSea
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Re: Linux als Fileserver - 02/11/2004 22:01
Hallo,
zum Thema Dateisystem würde ich vorschlagen, nimm ext3. Hat den einfachen Grund, daß die meisten Linuxe/Unixe damit klarkommen, falls Du das Teil mal - warum auch immer - in einen anderen Rechner stecken mußt. reiserfs ist sicherlich von der reinen Performance sehr gut, aber halt nicht in allen Systemen implementiert (zumindest nicht standardmäßig).
ext2 würde ich nicht nehmen, da es keine Journaling-Funktionen hat, und die Reparaturzeiten bei Fehlern auf der Platte doch sehr lang werden können.
Von FAT32 kann ich nur ganz dringend abraten, es gibt wohl kaum ein Dateisystem, das so anfällig ist (verlorene Cluster....). Außerdem ist, wie bereits gesagt, die Dateigröße auf 4GB beschränkt, und auch die maximale Größe der Partition als solches ist auf 32GB begrenzt! FAT32 = 32GB (auch wenn der von MS gewählte Name sicher nichts mit der Größe zu tun hat).
Auf das Konvertieren von Partitionen mittels Tools (PM oder ein anderes) würde ich verzichten, wenn es sich vermeiden läßt. Es kann gut gehen, muß aber nicht immer... Lieber die Daten auf einen anderen Datenträger kopieren, z.B. auf einen anderen Rechner und diesen Rechner dann später ans Netz klemmen und die Daten zurückschießen.
Übrigens interessiert es einen Windows-Client nicht die Bohne, welches Dateisystem die freigegebene Partition hat, da er davon nichts mitbekommt (zumindest nicht wirklich). Er sieht lediglich einen Server und eine freigegebene Partition. Samba stellt eine Partition zur Verfügung, die Windows-Kiste glaubt es existiert ein Windows-Server und übergibt diesem beim Schreiben die Daten. Beim Lesen funktioniert das Ganze dann umgekehrt.
Ciao,
NoSea
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